Warum kommt nur Holz als Baustoff in Frage?

Es eignet sich zunächst theoretisch jeder separate Bau für den Einbau einer Außensauna. Es ist nur abzuwägen, unter welchen Bedingungen man das machen will. Man kann also auch in ein gemauertes Gartenhaus eine Sauna einbauen. Man kann aber auch ein Holzhaus mit einer integrierten Sauna bauen und zur Dämmung Mineralwolle verwenden.
Theoretisch ist alles machbar, um eine Sauna zu realisieren, welche den ursprünglichen Saunagenuss bietet und wo man nach dem Saunabad ein kühlendes Luft- oder Wasserbad nimmt.

Blockhaus-Sauna Baustoff Holz

Als Problem besteht jedoch: Bei der Verwendung von künstlichen Baustoffen kommt es durch die Temperaturdifferenzen in der Herbst- und Winterperiode in dem in der Regel ja unbeheizten Haus durch Kälte- und Feuchteeinflüsse zu Kondensation und Schimmelbildung.

Insbesondere dann, wenn Mineralwolle, entweder in der Außenhülle des Gebäudes oder in bezug auf eine Sauna mit Elementbauweise aus Profilbrettern, verwendet wird.

Klimatische Besonderheiten für Ihre Blockhaus-Sauna

Mit dem Saunieren wird eine plötzliche Klimaänderung eingebracht. Insbesondere in der Nachheizphase trifft die durch die Erwärmung der Sauna und des Vorraumes erhitzte Luft auf eine kalte Oberfläche der Außenwände des Gebäudes.

Bauphysikalisch ergibt sich daraus ein Taupunkt, vielen sicher bekannt von der beschlagenen Scheibe des Badezimmerfensters. Im Gegensatz zur unproblematischen Trocknung des Wassertropfens an der Fensterscheibe, kann der Taupunkt innen / an Außenwänden je nach verwendetem Baustoff zu Schimmel, Fäulnis und Stockflecken führen.

Kritisch wird es u.a. dann, wenn künstliche Baustoffe, wie Mineralwolle oder Spezialfaserplatten (z.B. aus Baumärkten), bei der Verkleidung zum Einsatz kommen. Diese Spezialfaserplatten haben die Eigenschaft über längere Zeit Feuchte zu binden und nicht abzugeben. Ein Beispiel davon sehen Sie im Foto rechts oben.

SChimmelbildung in der Sauna

Deshalb ist in unbeheizten Räumen, die einer plötzlichen Klimaveränderung ausgesetzt sind, stets die Gefahr von Kondenswasserbildung vorhanden. Theoretisch kann es sein, dass bei den künstlichen Baustoffen dieser Taupunkt sich innerhalb der Wände; auch in der Mineralwolle niederschlägt. Dies kann zu Schimmelbildung bzw. zum Verlust der Wärmedämmfähigkeit der Mineralwolle führen. (man sagt, bei 10% höherer Luftfeuchte verliert die Mineralwolle 50% ihrer Dämmfähigkeit).

Gerade dieses Problem zeigte sich bei Billigangeboten aus einigen Baumärkten, die mittlerweile aus dem Angebot wieder entfernt wurden. Die Kombination eines relativ dünn gestalteten Gartenhauses von nur 38 mm in Verbindung mit einer Elementkabine mit Mineralwolle war als Sauna-Billigangebot in einigen Baumärkten zu finden.

Jeder Saunabauer wird deshalb ausschließlich Massivholz für eine Außensauna verwenden, weil dieses Holz offenporig ist, während dessen bei einer Dämmung mit Mineralwolle eine Dampfsperre eingesetzt werden muss. Mehrschalige Bauweisen mit Einsatz von Dämmstoffen scheiden also für den erfahrenen und seriösen Saunabauer bei einer Außensauna aus. Wir kennen vier Bauweisen einer Außen- bzw. Gartensauna.(siehe Navigation oben)

Prinzipiell gilt, dass wir für eine Außensauna eine größere Stärke als beim Gartenhaus brauchen, minimum 58 mm. Damit gewährleistet man einen großen Wärmespeicher, der gegenüber anderen Baustoffen, z.B. Stein, gemauerte Varianten, den Vorteil hat, dass er relativ schnell Wärme aufnimmt und lange speichert. In Beton muss wesentlich mehr Wärme investiert werden, um am Ende ausreichend Wärme zurückgestrahlt zu bekommen.

Die Erdsauna, also die Verwendung von überwiegend Mauerwerk, Beton, Steine u.a. erfordert ebenfalls riesige Wärmemengen zur Aufheizung. Der Bau einer Erdsauna lohnt sich daher nur für gewerbliche Anlagen, die ständig betrieben werden. Ein privates Saunahaus teilweise in die Erde einzulassen, ist jedoch möglich, da sich der Wärmespeicher Holz in dem oberen Bereich außerhalb des Erdbereiches befindet. Dort ist auch die größte Hitze zu finden. Im unteren Bereich, teilweise in die Erde eingelassen, kann durchaus trotzdem Beton oder Mauerwerk in Verbindung mit einem Speichervolumen verwendet werden. Es ist aber hier eine längere Aufheizzeit einzuplanen.

 

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